• Sonnenuntergang im Schloss Nymphenburg

Kultur

Maxvorstadt_3

Nachdem wir uns im letzten Stadtspaziergang der dunklen Vergangenheit der Maxvorstadt zugewandt haben, wollen wir dieses Mal deren schöne Seiten entdecken. „Königliches und Bürgerliches“ steht auf dem Programm – von der Erbauung der Maxvorstadt bis heute. Der Stadtspaziergang führt vorbei an royalen Monumentalbauten, ehemaligen Treffpunkten der Bohéme hin und versteckten, lebenswerten Ecken dieses Stadtteiles.

Wann? 24.03.2013, 14:00 Uhr
Wo? Eingangstor zum Alten Botanischen Garten, Ecke Sophien-/ Elisenstraße (MVV: Karlsplatz/Stachus)

Wer im Anschluss an den Stadtspaziergang Zeit und Lust hat, kann gerne bei einem Kaffee oder Bierchen noch mehr über uns Greeter und die Idee des Social Tourism erfahren.

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ADAC plus München

ADAC plus München – Geballtes Wissen und viele Fotos für 9,95 €

Eingeleitet durch die treffenden und teils amüsanten „München Impressionen“ und ausgestattet mit zahlreichen Fotos macht der ADAC plus München von Beginn an Lust, die Stadt zu entdecken. Wie sich der Reiseführer im weiteren Test schlägt, könnt ihr hier nachlesen.
Continue reading Reiseführer für München im Test: ADAC plus München

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Christkindlmärkte sind wunderschön, vor allem wenn es geschneit hat. Denn dann glänzt und funkelt alles auf eine fast mystische Weise. Da kommt schnell Weihnachtsstimmung auf. Doch manchmal braucht man auch eine Pause – vom Schauen, vom Rumwandern in der Kälte oder vom Schneeregen. Für diese „Notefälle“ hat München etwas Besonderes zu bieten – Die Christkindl-Tram.

Was ist die Christkindl-Tram?

Die Münchner Verkehrsbetriebe stellen jedes Jahr in Kooperation mit dem Stadtführungsanbieter „Spurwechsel“ einen älteren Straßenbahnwagen ab, der jede halbe Stunde einmal um die Altstadt fährt. Auf dieser Fahrt könnt ihr dem weihnachtlichen Treiben draußen zusehen und dabei Lebkuchen essen, Glühwein trinken und mit anderen Leuten ins Gespräch kommen.

Wo fährt die Christkindl-Tram?

Ein- und Ausstieg ist am Sendlinger Tor (Sonderhaltestelle Brunnenschleife)

Größere Kartenansicht

Die Fahrt führt über das Isartor, den Stadtteil Lehel, die Maximilianstraße zum Stachus und wieder zurück zum Sendlinger Tor. Damit bekommt ihr einen super Überblick über die Stadt!

Wie lange dauert die Fahrt?

Rund 25 Minuten. Die Straßenbahn hält nur am Sendlinger Tor zum Ein- und Aussteigen. Dazwischen stoppt sie nicht.

Was kostet die Fahrt?

1,50 € für Erwachsene. Kinder (6-14 Jahre) 0,50 €. Kinder bis 6 Jahre kostenlos.
Fahrkarten bekommt ihr direkt dort, wo die Tram auch losfährt – an der Sonderhaltestelle Sendlinger Tor.

Wann fährt die Tram?

Vom 01.12. bis 23.12.

Montag-Freitag von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr (letzte Abfahrt)

Samstag/Sonntag von 11:00 Uhr bis 19:30 Uhr (letzte Abfahrt)

Noch mehr Wissenwertes:

  • Ihr könnt am Fahrkartenverkauf bereits Glühwein und Weihnachtsgebäck kaufen und euch so die Wartezeit auf die Tram versüßen.
  • Für Kinder wird an den Adventsonntagen von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr ein Animationsprogramm mit Zauberei geboten.
  • Am 06.12. kommt der Nikolaus in die Christkindltram!
  • Leider ist die Trambahn nicht behindertengerecht.
  • Die Tram kann nach 19:00/19:30 Uhr auch für private oder geschäftliche Veranstaltungen gemietet werden.
  • Infos und Kontakt unter: www.mvg-mobil.de/christkindltram.html

Noch etwas für Technik-Freaks:

Bei den eingesetzten Trambahnwagen handelt es sich um die sogenannten „P-Wagen“ (zumindest in den letzten Jahren). Das sind Straßenbahnen, die von 1967 bis 2003 – also fast 40 Jahre lang – das Stadtbild Münchens prägten und damit auch ein Teil der Stadtgeschichte wurden. Heute sind noch 6 Wägen in Betrieb. Davon werden einige als Verstärker oder eben für Sonderfahrten eingesetzt.

Der als Christkindl-Tram eingesetzte Wagen mit der Nummer „2006“ wurde 1967 gebaut, hat rund 80 Sitzplätze (40 pro Wagen) und rund 220 Stehplätze (rund 110 pro Wagen). Und was Kinder von heute nicht mehr kennen: Elektropneumatische Einstiegstüren 😉

Und hier noch ein Video zum einstimmen:

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Isarbaden? Vorbei! Oktoberfest? Vorbei! Biergartenzeit? Vorbei!
Direkt nach der Wiesn ist es meist soweit: Der Herbst ist deutlich zu spüren. Es wird kühler und die Blätter färben sich bunt. Doch was macht den Münchner Herbst so Klasse?

Im Herbst gibt es in München viele schöne Dinge zu tun und zu entdecken. Zum Beispiel die „Auer Dult“ bzw. „Auer-Kirchweih-Dult“ im Stadteil Au (20.10.2012 – 28.10.2012, von 10:00 bis 19:00 Uhr).

Was ist denn die „Auer Dult“?
Die Auer Dult ist ein Volksfest – Händler mit ihren Verkaufsständen bevölkern den Mariahilfplatz, wo die Auer Dult stattfindet. Die Händler verkaufen Alltagsgegenstände wie Töpfe, Pfannen, Geschirr, Socken und vieles andere mehr. Wer also Oktoberfest-Feeling erwartet liegt falsch. Es gibt keine Bierzelte und auch keine Feierlichkeiten wie auf dem Oktoberfest. Es gibt jedoch einige Fahrgeschäfte und auch viele kulinarische Genüsse.

Warum „Auer-Kirchweih-Dult“?
Das Wort „Dult“ kommt aus dem alt- und mittelhochdeutschen und bedeutet „Fest, Feier, Jahrmarkt, Kirchenfest“ und hat sich im bayerischen Sprachraum etabliert. Übers Jahr finden drei Jahrmärkte statt, jeder wird anders bezeichnet. Im Mai ist es die „Auer Mai Dult“, im Juli die „Auer Jakobi Dult“ (auch als „Auer Sommer Dult“ bezeichnet) und im Oktober die „Auer Kirchweih Dult“.

Warum auf die Dult?
Im Gegensatz zum Oktoberfest finden nur wenige Touristen den Weg zur Auer Dult. Umso mehr wäre dieser Markt mal etwas anderes.

Wer sich ein Bild davon machen möchte:

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Es ist wieder soweit: Die Schäffler tanzen.

Nur alle 7 Jahre wird der Tanz der Faßmacher (Schäffler) aufgeführt – ein lohnendes Spekakel. Der Legende nach geht der Schäfflertanz bis ins Jahr 1517 zurück. Die Schäffler waren nach der großen Pestepidemie, die Europa damals heimsuchte, die ersten, die sich wieder auf die Straße trauten und dies mit ausgelassenen Tänzen feierten. Das ermutigte auch den Rest der Bevölkerung, das öffentliche Leben wieder aufzunehmen. Und so wird das Ende der Pest bis heute gefeiert.

Nun gibt es natürlich auch im heutigen Bayern nicht mehr allzu viele Schäffler und Faßmacher, die tanzen könnten. Daher dürfen auch artverwandte Handwerksberufe den Schäfflertanz mit aufführen.

Noch bis zum 21. Februar treten die Schäffler in allen Stadtteilen Münchens auf. Und so gibt es noch einige Gelegenheiten, den Schäfflerztanz mal live mitzuerleben. Wer also nicht bis 2019 warten will, um das ausgelassene Gebaren mitzuerleben, sollte sich in den nächsten Tagen auf nach München machen.

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München Schwabing ist weltbekannt. Doch wusstet ihr, dass man immer von München Schwabing spricht, aber eigentlich den Münchner Stadtteil „Maxvorstadt“ meint?

Anfang des 19. Jahrhunderts lebte in Maxvorstadt die Boheme, d.h. viele Künstler mit fragwürdigen Moralvorstellungen – aus bürgerlicher Sicht. Heute ist die Gegend rund um die Türken-  und die Schellingstraße ein beliebtes Ausgehviertel. Doch auch im echten Schwabing gibt es tolle Cafes und Cocktailbars. Insofern ist es eigentlich egal, ob Schwabing oder Maxvorstadt, solange man sich prima vergnügen und von Kneipe zu Kneipe ziehen kann.

Für alle, die sich aber kein X für ein U vormachen lassen und mehr über Lage und Geschichte der einzelnen Stadtbezirke wissen wollen, hat die Stadt die „KulturGeschichtsPfade“ herausgegeben. Die kleinen Broschüren kann man sich auf den Webseiten von muenchen.de kostenlos als PDF herunterladen. Lesenswert!

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