• Sonnenuntergang im Schloss Nymphenburg

Sehenswert

Wer mit Kindern unterwegs ist kennt die Situation: Man läuft viel und gerade in der Fussgängerzone haben die Kinder meist keinen Spaß. Da hilft es, wenn man ein bisschen Abwechslung ins Sightseeing oder Shopping bringt. Oder noch besser beides verbindet :-).

Im Kaufhaus Konen am Rindermarkt gibt es eine schöne Rutsche ins Untergeschoß. Dazu ein Bällebad und eine Wii-Station. Gleichzeitig können Mama und Pappa hier schöne Klamotten kaufen.

Der zweite Ort ist der Schuhladen Tretter in der Neuhauser Str. 1 A. Hier findet man eine kleine und feine Rutsche, die aber nicht ganz so spektakulär wie die im Konen ist.

Wer seinen Kindern gern zeigen möchte, wie man füher telefonierte, kann es in der Milkawelt in der Schrannenhalle demonstrieren: Ein Uralt-Telefon mit Wählscheibe erlaubt es, Oma und Opa anzurufen und Grüße aus München zu bestellen. Mama und Pappa können hier ein Dirndl oder eine echte bayerische Lederhose probieren. Und jede Menge Schokolade einkaufen.

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München ist untrennbar mit Oktoberfest, gutem Bier und dem Hofbräuhaus verbunden. Kein Wunder also, dass Touristen scharenweise zu dem traditionsreichen Biertempel pilgern. Ist das Hofbräuhaus dadurch zur Touristenfalle geworden?

Nein, keineswegs. An kaum einem anderen Ort zeigt sich die die Münchner Devise „leben und leben lassen“ besser als im Hofbräuhaus. Da sitzen Japaner einträchtig neben Bayern in Lederhosen, Amerikaner trinken ihre Maß neben norddeutschen Zuwanderern. Man prostet sich zu, die Welt ist in Ordnung. Das Essen schmeckt gut und man bekommt ein anständiges Preis-Leistungsverhältnis. Und somit ist eine Brotzeit im Hofbräuhaus immer ene gute Idee – für Touristen wie für Münchner.

Das zeigen auch die rund 100 Stammtische, die jede Woche im Hofbräuhaus stattfinden. Jeder Stammtisch ist durch eine Stammtischtafel gekennzeichnet, die über dem Tisch hängt. Man trifft sich auf ein Bier, diskutiert Privates und Politisches und hat eine gute Zeit. Wer regelmäßig im Hofbräuhaus verkehrt, bekommt sogar eine Stammgastkarte. Damit kann man Bier zum Vorzugspreis kaufen: Kostet die Maß normalerwesie 7,30 Euro, zahlt der Stammgast nur 7,00 Euro. Zudem kann man mit der Karte gleich einen Zehnerpack Biermarken kaufen – das elfte Bier geht dann aufs Haus.

Maßkrug, Biermarken, Spülbürste in Weiß-Blau

Der echte Hofbräu-Stammgast trinkt übrigens aus seinem eigenen Maßkrug. Dafür mietet er ein Maßkrugfach – ähnlich einem Bankschließfach. Dort sperrt er den Krug samt Abwaschbürste ein. Wenn er ins Hofbräuhaus kommt, holt er ihn heraus, lässt sich sein Bier einschenken und nach Benutzung wäscht er ihn eigenhändig wieder ab. Manche Bayern nutzen hierzu sogar eine Spülbürste in Weiß-Blau.

Das Bierkrug-Schließfach kann sich übrigens jeder leisten: Es kostet gerade mal drei Euro im Jahr. Zu finden sind die Bierkrugfächer gleich auf der linken Seite, wenn man ins Hofbräuhaus hereinkommt.

Und es lohnt sich, eine Weile zu warten und zu schauen, ob ein Stammgast seinen Krug holt. Dann einfach mal fragen, was er vom Hofbräuhaus hält. Er wird sicher antworten: ein tolles Haus. Und sicher kein Touristen-Nepp.

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Einer der wichtigsten Plätze in München heißt offiziell Karlsplatz. Aber eigentlich nennen ihn alle Stachus. Kurios: Stachus/Karlsplatz ist – soweit wir Munich Greeter wissen – der einzige Ort weltweit, der mit seinem Spitznamen im Stadtplan eingetragen ist.

Offiziell ist der Platz nach Kurfürst Karl Theodor benannt. Doch dieser machte sich ziemlich unbeliebt: Ende des 18. Jahrhunderts ließ er nämlich die Stadtmauern niederreißen. Zu dieser Zeit boten die Mauern zwar keinen Schutz mehr bei militärischen Übergriffen. Psychologisch gesehen war das jedoch kein geschickter Schachzug, denn das Volk bangte um seine Sicherheit. Das Schleifen der Mauern und ein paar andere Dinge kamen in der Bevölkerung also gar nicht gut an.

Daher akzeptierten die Münchner den offiziellen Namen Karlsplatz nicht und benannten den Platz lieber nach einem beliebten Wirt. Eustachius Föderl hieß der Gute und er schenkte auf dem Gelände Ecke Sonnenstraße/Bayerstraße, wo heute der Kaufhof steht, im Garten Bier aus. Und jeder, der zum Karlsplatz ging, sagte, er gehe zum „Eustachi“. Daraus wurde dann im Laufe der Zeit „Stachus“.

Noch kurioser: Wer mit der U-Bahn zum Stachus fährt, bekommt den offiziellen Namen „Karlsplatz“ gar nicht zu hören. Die amtliche U-Bahn-Durchsage lautet nur „Stachus“.

Der Stachus liegt zwischen Hauptbahnhof und Marienpatz. Hier kommen zwei U-Bahn-Linien und die S-Bahnen zusammen. Außerdem gibt es eine unterirdische Shopping-Passage und eine leckere Fressmeile – vor allem der Pommes-Laden und der Kartoffelbrei- und Brezen-Verkauf in der Stachus-Passage sind sehr zu empfehlen 🙂

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