• Sonnenuntergang im Schloss Nymphenburg

München

Es ist wieder soweit: Die Schäffler tanzen.

Nur alle 7 Jahre wird der Tanz der Faßmacher (Schäffler) aufgeführt – ein lohnendes Spekakel. Der Legende nach geht der Schäfflertanz bis ins Jahr 1517 zurück. Die Schäffler waren nach der großen Pestepidemie, die Europa damals heimsuchte, die ersten, die sich wieder auf die Straße trauten und dies mit ausgelassenen Tänzen feierten. Das ermutigte auch den Rest der Bevölkerung, das öffentliche Leben wieder aufzunehmen. Und so wird das Ende der Pest bis heute gefeiert.

Nun gibt es natürlich auch im heutigen Bayern nicht mehr allzu viele Schäffler und Faßmacher, die tanzen könnten. Daher dürfen auch artverwandte Handwerksberufe den Schäfflertanz mit aufführen.

Noch bis zum 21. Februar treten die Schäffler in allen Stadtteilen Münchens auf. Und so gibt es noch einige Gelegenheiten, den Schäfflerztanz mal live mitzuerleben. Wer also nicht bis 2019 warten will, um das ausgelassene Gebaren mitzuerleben, sollte sich in den nächsten Tagen auf nach München machen.

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Soeben haben wir die ersten Munich-Greeter-Visitenkarten bestellt.

In zwei Wochen fährt Greeter Yvonne nach Barcelona auf den Mobile World Congress (die größte Handymesse der Welt) und wird dort die Karten verteilen. Und dann werden wir der Heerscharen, die nach München kommen und einen Greeter anfragen, kaum noch Herr werden….

Vielleicht hat ja jemand Lust, Greeter zu werden? Einfach mal beim Stammtisch vorbeischauen! Oder am 25. März zu unserem nächsten Stadtspaziergang kommen.

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Der Valentinstag kommt unaufhaltsam näher. Falls du noch immer auf der Suche nach einem tollen Mitbringsel für deinen Schatz bist, hätten wir nen tollen  Tipp: Wie wäre es mit einem Besuch im “Sama Sama”, einem minikleinen Laden Nähe Viktualienmarkt? Dort werden nämlich liebevoll per Hand gefertigte Pralinen verkauft.

Die Kreationen sind einzigartig bis verrückt – eine Nougat- oder Marzipan-Grundmasse wird mit Früchten wie Mango oder Blaubeere und Pfeffer abgeschmeckt und mit Pistazie dekoriert. Speziell für Valentin würden sich vielleicht die „Venus-Nippel“ mit ihren aphrodisierenden Ingredienzen anbieten. Sie wurden durch den Film „Chocolat“ mit Juliette Binoche und Johnny Depp weltberühmt.

Zugegeben, die leckere Verführung aus dem Sama Sama ist nicht ganz billig, aber jeden einzelnen Cent wert. Alle Pralinen werden ohne Konservierungsstoffe produziert. Man sollte die Nascherei also nicht zu lange aufheben. Doch die Gefahr besteht eigentlich sowieso nicht…

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Rechte: Alte Pinakothek

Ihr findet Kunst aus dem 14. – 18. Jahrhundert langweilig? Dann probiert mal die “Erotic Art”-Tour in der Alten Pinakothek!

Speziell am Valentinstag, 14. Februar finden von 10-12 h, 16-18h und 18-20h Touren für Verliebte statt – neue Inspirationen garantiert. Und dass die alten Meister nicht schüchtern waren… nun ja….

Die Führung kostet 12 Euro (zzgl. Eintritt ins Museum). Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, solltet ihr so schnell wie möglich reservieren. Die Touren macht Alexandra Koch, Kunsthistorikerin und Engländerin. Seit vielen Jahren wohnt sie in München, und sie besitzt die einzigartige Fähigkeit, Kunst vor euren Augen lebendig werden zu lassen.

Die Tour ist auf Englisch, aber wenn der ein oder andere Fachbegriff unklar ist, hilft Alex auch auf Deutsch weiter.

P.S. Unter dem Titel: „Amors Pfeil. Bilder von Liebe, Lust und Leidenschaft zum Valentinstag“ gibt  es die Führung um 18.30h auch auf Deutsch.

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James Bond und Sherlock Holmes besuchen München. Natürlich nicht in persona, sondern in Romanform.

Der Tatverantwortliche ist das Krimifestival München. Alljährlich weden weltbekannte Autoren eingeladen, um aus ihren neuesten Werken zu lesen und ein bisschen aus dem Leichenschauhaus zu plaudern. Letzteres ist dabei wörtlich zu nehmen, denn einige Lesungen finden in der Pathologie statt.

Wer's etwas weniger gruselig mag, dafür aber mehr über die Bayern lernen will, sollte die Krimilesung auf dem Starnberger See buchen. Rita Falk liest aus ihrem neuen Niederbayern-Krimi „Schweinskopf al Dente“, während im Hintergrund die Alpen glitzern und links die Todestätte Ludwigs II vorbeizieht.che Dampferfahrt über den Starnberger See.

Alle Details zum Krimi-Festival

Achtung:  Tickets sind schnell ausverkauft. Wer also einen Frühjahrsbesuch in München plant, sollte sich schon mal Karten bestellen.  Sie werden an der Abendkasse hinterlegt.

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München Schwabing ist weltbekannt. Doch wusstet ihr, dass man immer von München Schwabing spricht, aber eigentlich den Münchner Stadtteil „Maxvorstadt“ meint?

Anfang des 19. Jahrhunderts lebte in Maxvorstadt die Boheme, d.h. viele Künstler mit fragwürdigen Moralvorstellungen – aus bürgerlicher Sicht. Heute ist die Gegend rund um die Türken-  und die Schellingstraße ein beliebtes Ausgehviertel. Doch auch im echten Schwabing gibt es tolle Cafes und Cocktailbars. Insofern ist es eigentlich egal, ob Schwabing oder Maxvorstadt, solange man sich prima vergnügen und von Kneipe zu Kneipe ziehen kann.

Für alle, die sich aber kein X für ein U vormachen lassen und mehr über Lage und Geschichte der einzelnen Stadtbezirke wissen wollen, hat die Stadt die „KulturGeschichtsPfade“ herausgegeben. Die kleinen Broschüren kann man sich auf den Webseiten von muenchen.de kostenlos als PDF herunterladen. Lesenswert!

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