• Sonnenuntergang im Schloss Nymphenburg

Spaziergänge

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Am Sonntag 17. Februar gab es wieder einen Greeter-Spaziergang durch München – genauer gesagt durch Maxvorstadt. Gestartet sind wir an der Ecke Ludwigstraße / Schellingstraße. Schockierend: Was in dem roten Mauerwerk wie schadhafte Ziegelsteine aussieht, sind in Wahrheit Einschlaglöcher von Granatsplittern. Noch heute sind hier die Wunden zu sehen, die der zweite Weltkrieg hinterlassen hat.

Im weiteren Verlauf führte unserer Spaziergang zu vielen Gebäuden, die schon im 2. Weltkrieg bestanden… Beispiel Ludwigstraße 2: Was heute so unschuldig als Landwirtschaftsministerium daherkommt, war früher einmal… Continue reading Greeter-Stadtspaziergang durch München Maxvorstadt – ein bisschen Geschichte

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münchen_altDie Munich Greeter freuen sich, Euch zum ersten öffentlichen Stadtspaziergang im Jahr 2013 einzuladen.

Wann? Sonntag, 17.02.2013 um 10:00 Uhr
Wo? Ecke Schellingstraße/Ludwigstraße (beim U-Bahn-Aufgang)

Was wird es zu sehen geben?
Unsere Route wird uns durch die Maxvorstadt führen (via Odeonsplatz, Königsplatz zum alten Botanischen Garten). Hier werden wir immer mal wieder stummen Zeitzeugen aus der dunkelsten Zeit Münchens begegnen und mehr über das Thema erfahren.

Wer noch Zeit und Lust hat, kann uns im Anschluss an den Stadtspaziergang auf einen Kaffee im Parkcafe begleiten und mehr über uns Greeter und die Idee des „social tourism“ erfahren.

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Alter Südfriedhof München

Alter Südfriedhof München

Um frische Luft zu schnappen und sich nach einem deftigen Essen ordentlich die Füße zu vertreten, steuern viele den Englischen Garten an oder spazieren an der Isar entlang. An schönen Tagen herrscht daher hier wie dort entsprechend viel Betrieb. Für stillere Spaziergänge gibt es eine Alternative – die Münchner Friedhöfe. Manche sind weitläufig, andere klein. Parkartig oder mit strengen Grabreihen. Mit mehr oder weniger prominenten „Bewohnern“, deren Gräber von der Geschichte Münchens erzählen. Heute: Der Alte Südfriedhof Continue reading In Ruhe spazieren gehen: Münchner Friedhöfe – Der Alte Südfriedhof

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Alle zwei bis drei Monate ziehen wir Munich Greeter durch ein Stadtviertel in München und schauen uns unbekannte Ecken an. Diesen Sonntag war das Schlachthofviertel unser Ziel.

Treffpunkt: Goetheplatz. Von dort ging es erst mal – wie es sich für München gehört – zu einer Brauerei. An der Häberlstraße hat Paulaner sein Bier gebraut. Heute zeugt nur noch ein Wirtshaus plus Biergarten davon. Der Paulaner-Hauptsitz ist am Münchner Nockherberg. Aktuell plant Paulaner, einen dreistelligen Millionenbetrag in den Neubau einer Brauerei in München Langwied zu investieren. 2016 soll die Produktion dort starten. Verwaltung und Vertrieb sollen am Nockherberg bleiben.

Paulaner

Paulaner

Nächste Station: das eigentliche Schlachthofviertel. In der Gaststätte im Schlachthof trat Ottfried Fischer regelmäßig auf, mittags ist es eine günstige Kantine. Im Bild links sieht man einen Teil der heute noch aktiven Schlachthofanlagen.


Gleich ums Eck gibt es die besten Weisswürste in München – in der Metzgerei Bauch.

Weisswurst-Bauch

Weisswurst-Bauch

Weiter ging es Richtung Ehrengutstraße. Hier findet sich eine Kneipe neben der anderen. Und wem das Glockenbachviertel schon zu touristisch ist, der findet hier eine tolle Alternative.

Ehrengutstraße München

Ehrengutstraße München

Ein paar Meter weiter liegt der Roeckl-Platz, an dem der Roeckl-Brunnen steht. Und ja, er ist tatsächlich von den berühmten Münchner Handschuhfabrikanten gestiftet worden – „zur Verschönerung des Unternehmensstandortes in München“

Roeckl-Brunnen

Roeckl-Brunnen

Wer in München noch Mönche treffen will, sollte hier vorbeispazieren: am Kapuzinerkloster in der Kapuzinerstraße.

Kapuzinerkloster

Kapuzinerkloster

Die lange rote, mit Wein überwachsene Mauer gehört zum Alten Südlichen Friedhof.

Sie war im Krieg zerstört worden und noch heute sieht man, wo sie wieder zusammengeflickt wurde.

Dort liegt die Münchner High Society des 19 Jahrhunderts begraben.

Die erste Frau, die auf diesem Friedhof beigesetzt wurde, hieß Perennat. Sie wurde Ende des 18. Jh (!) auf dem bis dahin den Männern überlassenen Friedhof beerdigt.

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Oktoberfest bedeutet Rummel, Rambazamba und Rausch. Wer sein Bier lieber in Ruhe trinken will, kann Folgendes tun:

Klosterkirche Andechs

Wanderung nach Andechs

Klöster brauen bekanntlich das beste Bier. Das gilt auch für das Kloster Andechs. Daher pilgern die Münchner scharenweise nach Andechs. Und Andechs ist die perfekte Alternative zum Oktoberfest.

Ein schöner Wanderweg führt von Herrsching am Ammersee in knapp einer Stunde zum Kloster Andechs. Der gut ausgeschilderte Weg führt über das Kienbachtal und durch einen schönen Urwald. Gegen Ende der Wanderung geht es dann ein bisschen den Berg hoch. Kein Wunder also dass die meisten Besucher von Andechs sofort in die legendäre Klosterschänke oder den herrlichen Klosterbiergarten stürmen und erst mal ein kühles Helles bestellen. Bier und Brez’n sind dort höchst empfehlenswert, das Essen – typisch bayerische Kost – ist leider ziemlich teuer.

Brauerei Aying

Bierwanderung nach Aying und Erding

Aying und Erding sind Musik in den Ohren von Bier-Fans. Denn in beiden Orten wird ein fantastisches Bier gebraut. Doch leider, leider gibt es dieses leckere Bier auf dem Oktoberfest nicht zu trinken. Der Grund: Beide Brauereien haben ihre Produktionsstätten nicht im Münchner Stadtgebiet und sind daher nicht berechtigt, ihr Bier auf dem Oktoberfet auszuschenken.

Wer also diese leckeren Tropfen probieren will, muss ins Umland pilgern. Die Wege und allerlei Wissenswerters über Bier und Brauereien sind in dem Buch Bierwanderungen rund um München beschrieben. In dem Buch findet sich auch eine etwas abgeänderte Version des Fußwegs zum Kloster Andechs. Die einzelnen Tourenbeschreibungen können auf der Internetseite heruntergeladen werden. Die Mühe lohnt sich, denn am Ende des Fußmarsches (oder der S-Bahn-Anfahrt 😉 ) winkt eine Brauereibesichtigung und natürlich ein kühles Helles.

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Am Sonntag, 29. Juli gab es wieder einen öffentlichen Greeter-Spaziergang. Hier die Stationen der Tour. Habt ihr die Plätze erkannt?

Greeter Kristina zeigt das Graffiti „Ois Giesing“ (U-Bahn-Station Silberhornstraße)

Herbergshäuser und Kopfsteinpflaster – das alte Giesing

Giesing liegt oben am Berg, wie dieses Fresko zeigt (bitte für die Großansicht auf das Foto klicken) . Und war daher lange nur schwer zugänglich. Erst als der fiese Giesinger Berg etwas abgeflacht wurde, schritt die Entwicklung des Stadtviertels voran.

Die Heilig-Kreuz-Kirche in Giesing ist eine ewige Baustelle. In der Kirche ist lediglich ein Kruzifix zu sehen, an dem noch zwei verkohlte Beinstümpfe hängen. Gruselig!

Idylle rund um die Mondstraße…

…und am Auer Mühlbach.

Billig shoppen – das Kaufhaus des Wertstoffhofes der Stadt München in der Sachsenstraße 29 ist der Ort für Schnäppchenjäger. Hier finden jeden Samstag um 11 Uhr interessante Versteigerungen statt.

Nur einige Meter weiter befindet sich der Eingang zum Rosengarten.

Kiosk-Kultur an der Isar.

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Giesing

Die Sonne strahlt, die Straßencafes locken – höchste Zeit, wieder durch ein Stadtviertel zu bummeln und viel Neues zu erfahren.

Greeter Kristina spaziert mit uns durch Giesing: Unbekannt, aber mit vieĺen interessanten Ecken

Die Highlights der Tour:
– Dauerbaustelle Heilig Kreuz Kirche
– Feldmüllersiedlung – die ersten Eigenheime für die Unterschicht
– Geburtshaus von Franz Beckenbauer
– Zeitreise: 20er Jahre Bauten
– Halle 2 – Schnäppchen aus den Münchener Wertstoffhöfen

Wer Lust hat, kann anschließend mit uns Greetern noch einen Kaffee trinken gehen und uns zum Thema „Was macht ein Greeter und wie werde ich Greeter“ ganz viele Löcher in den Bauch fragen.

Termin: Sonntag, 29. Juli, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Silberhornstr, Tegernseer Platz am Eingang zur Post

Wir freuen uns auf euer Kommen!

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das Pesthaus

Das großartige Wetter passte so gar nicht zu dem einstmals dunklen Stadtviertel – der Au – das uns Greter Monika im Rahmen unserer öffentlichen Greeter-Spaziergänge gezeigt hat. Und sie kennt das Viertel noch aus dunklen Tagen, schließlich wuchs ihr Vater in der Au auf und hat so einiges miterlebt.

Die heute recht beliebte Wohngegend war nicht immer so ein Juwel: Immerhin liegt das Viertel nahe an der Isar und war von diversen Seitenflüßen durchzogen und wurde daher regelmäßig überflutet. Mit Schaudern erinnert man sich beispielsweise an die Flut von 1813. Damals fanden rund 100 Schaulustige den Tod, nur weil sie auf einer der Isarbrücken standen, um die Flutmassen zu bestaunen. Bis die Wassermaßen die Brücke einrissen. Aber keine Angst – heutezutage besteht kaum noch die Gefahr, dass eine Flutwelle die Brücke zerstört! Denn die Isar ist inzwischen gezähmt.

Doch die Au war nicht nur wegen der Überflutungen berüchtigt: Es war auch der Ort, an dem sich alles Gesindel niederließ, dem das Bürgerrecht der Stadt München verweigert wurde – ein Vorteil für die dort ansässigen Färbereien, Papiermühlen und die Holzindustrie und später auch Papier- und Tabakfabriken, die dadurch immer billige Arbeitskräfte fanden. Ausbeutung war also an der Tagesordnung. Dass soziale Probleme und das tägliche Verbrechen nicht ausblieben, liegt auf der Hand. Das alte Waisenhaus (wo Kinder zu arbeiten oder zu betteln hatten, um ihr täglich Brot zu verdienen) oder das alte Gefängnis (das unzählige Häftlinge nach Wien zur Hinrichtung schickte, weil es in München keinen Scharfrichter gab) zeugen noch heute davon. Nicht mehr zu sehen ist dagegen die berüchtige Kneipe, in der Ex-Häftlinge bei Vorzeigen ihres Entlassungsscheins aus dem Gefängnis Freibier bekamen.

das alte Gefängnis

Gewohnt wurde damals in sogenannten Herbergen. Heute existieren fast keine dieser kleinen, ein bis zweistöckigen Herbergshäuser, den typischen Arbeiterwohnstätten des 19. Jahrhunderts. Nur am „Herrgottseck“ (das ist wirklich der offizielle Straßenname 🙂 ) kann man noch in die Geschichte abtauchen und sich ein paar dieser alten Häuser ansehen. Wer hier flaniert, vergisst völlig, dass er sich gerade in einer Millionenstadt befindet. Und je mehr man sich dem Mühlbach nähert, der hier noch durchs Viertel fließt, desto idyllischer und stiller wird es – vom Rauschen des Bachs mal abgesehen.

rund um den Auer Mühlbach

Zurück in der Zivilisation empfehlen wir Munich Greeter einen kleinen Stop in einem wunderschönen, typisch Münchner Gasthof mit Biergarten: in der „Kleinen Schmausefalle“. Nach ein oder zwei Bier dort kann man drüber nachdenken, am nächsten Seifenkistenrennen teilzunehmen, das einmal im Jahr am Gebsattelberg gleich ums Eck stattfindet. Das Rennen findet immer zur Sommerdult Ende Juli – offiziell Auer „Jakobi“ Dult – statt.

Die Münchner gingen und gehen hierher, um zu essen, zu trinken, neue Gerätschaften für Küche und Haushalt einzukaufen. Die Kinder freuen sich aufs Karussell fahren. Die Auer Dult ist also immer einen Besuch wert.

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Noch sind die Munich Greeter nicht ganz so bekannt wie Weißwurst und Weißbier. Daher machen wir Greeter regelmäßig öffentliche Spaziergänge durch ein bestimmtes Viertel in München, um uns und die Greeter-Bewegung vorzustellen.
Diesmal geht es mit Greeter Monika durch die lange Zeit verruchte Au – mit Gefängnis, Pesthaus, Waisenhaus, Geburtshaus von Karl Valentin und und und. Außerdem verrät Greeter Monika, wie München das schönste Schwimmbad der Welt, die Isar (zurück)bekommen hat.

Wann: So, 20.Mai
Uhrzeit: 14 Uhr
Treffpunkt: Litfaßsäule an der U-Bahn Fraunhoferstraße (Ausgang Baaderstraße)
Kosten: keine

Wir freuen uns auf euren Besuch.

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Die Herz-Jesu-Kirche in Neuhausen

Am Sonntag, 25. März hatten wir bei strahlendem Sonnenschein unseren dritten öffentlichen Stadtspaziergang. Diesmal ging es mit Florian durch Neuhausen.

6 Greeter vermittelten 14 Gästen (inkl. einem Gast aus der Ukraine) die Greeteridee und erfuhren dabei noch viel Interessantes über den zweitgrößten Stadtbezirk Münchens. Zum Beispiel den Wasservogel-Brauch, der nach über 170-jähriger Pause nun wieder alle zwei Jahre stattfindet (nächstes Mal 2013).

Vom Rotkreuzplatz ging es die Wendl-Dittrich-Straße entlang bis zur Siedlung Neuhausen, über die Winthirstraße zur Winthir- und Herz-Jesu-Kirche (wusstet Ihr, dass die Johannespassion dort in einer Art Keilschrift auf dem Portal steht?) und über die Frundsbergstraße am Victorian Haus zurück zum Rotkreuzplatz.

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