• Sonnenuntergang im Schloss Nymphenburg

Wo früher böse Mädchen ihre Jugendstrafe absitzen mussten, toben sich nun Künstler aus: In der Zeit vom 18. bis 21. Juli 2012 hält das VARIÉTÉ LIBERTÉ Einzug in die ehemalige JVA Neudeck in der Au. Fünf bildende Künstler tauchen triste Gefängniswände in Farbe, erschaffen Schaumstoffskulpturen, denen die Besucher beim Wachsen zuschauen können oder verwandeln Altkleider und ausrangierte Fahrradschläuche in kunstvolle Textilunikate.

Bildrechte: VARIÉTÉ LIBERTÉ

Stephanie Müller, Susu Gorth, Klaus Erich Dietl und das Duo Labor 45 sind die bildenden Künstler, die ihre Installationen freiwillig hinter Gitter bringen. Sie erschaffen während des VARIÉTÉ LIBERTÉ Werke, die sie eigens für das ehemalige Gefängnis entwickelt haben. Und jeder Besucher kann live zusehen, wie die Kunstwerke wachsen und gedeihen.

Abends gibt es dann Kunst für die Ohren: Eine Open-Air-Bühne lockt mit einem exquisiten Poetry- und Musikprogramm in den Biergarten. Mit von der Partie: Rosalie und Wanda, Pollyester und Poetry-DJ Rayl Patzak, der Shakespeare & Co. zum Tanzen auffordert.

Kreativ-Freaks finden an allen vier Tagen weitere Inspiration im Kurzfilm-Kino, beim Siebdruck-Workshop, am Modekiosk mit lokalen Labels und bei der spannenden „Tour de la créativité“, die einem die Augen für versteckte Kunstwerke auf Münchens Straßen öffnet.

VARIÉTÉ LIBERTÉ
Wann: 18. – 21. Juli 2012, ab 14 Uhr bis ca. 24 Uhr
Wo: JVA Neudeck in der Au, Am Neudeck 10, München
Weitere Informationen zum VARIÉTÉ LIBERTÉ

Der Eintritt ist ab 18 Jahren erlaubt und kostenlos.

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Biergarten-Tradition: der Stammtisch

Die nächsten Tage sollen richtig heiß werden. Da gibt es nichts besseres als etwas Kühles in einem der zahllosen Biergärten in München zu trinken. Und die lange Biergarten-Tradition zu feiern!

Denn genau vor 200 Jahren unterschrieb Max I Joseph, Bayerns erster König, die „Biergartenverordnung“. Dieses Gesetz erlaubte es den Brauereien, Bier auszuschenken. Essen durfte jedoch nicht verkauft werden. Und damit wurde die Tradition begründet, sich seine „Brotzeit“ selbst mitzubringen – bis zum heutigen Tag.

Warum so seltsame Regeln?

Im heißen Sommer 1811 blieben die Kneipen der Stadt leer. Die Leute wollten ihr kühles Bier lieber direkt auf dem Gelände der Brauereien trinken, wo Kastanienbäume Schatten spendeten und Leute und Bier kühl hielten. Dort wurde das Bier acht bis zwölf Meter unter der Erde in großen Holzfässern gelagert und bei Bedarf in dicken Steinkrügen ausgeschenkt. Direkt aus dem gekühlten Fass war es eines der frischesten Getränke, die man damals bekommen konnte. Kühlschrankkalte Getränke gab es noch nicht – der Kühlschrank musste ja erst noch erfunden werden.

Die Restaurantwirte waren natürlich nicht gerade glücklich mit dieser Konkurrenz-Situation. Daher musste der König eingreifen. Am 4. Januar 1812 – mitten im Winter – unterzeichnete er die „Biergartenverordnung“. Sie legte fest, dass die Brauereien zwar Bier ausschenken durften wie es bereits Gewohnheitsrecht war. Das Servieren von Mahlzeiten war jedoch den Restaurants vorbehalten.

Was ein Nachteil zu sein schien, ist heute ein großer Vorteil für die Gäste: Auch heute noch bringen viele Münchner ihr eigenes Essen mit. Traditionell gibt es im Biergarten Obazda, Wurstsalat oder Radi. Dazu holt man sich eine schöne Brezen.

Neugierig geworden?

Wer mehr über 200 Jahre Biergarten wissen will, kann sich die Sonderausstellung im Bier- und Oktoberfest-Museum ansehen.

Oder die Tradition einfach mal selbst ausprobieren.
Eine ausführliche what can i do to get my ex back

www.biergarten.com/index.html“ target=“_blank“>Liste mit Biergärten hilft bei der Planung weiter.

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Warum nicht einmal die Chance nutzen, München mit den Augen anderer zu entdecken? Die Ausstellung „21 x Expedition München“ gibt dazu noch bis zum 24. Juni die Möglichkeit.
20 Freelens-Fotografen bieten dort Einblick in ihre ganz persönlichen fotografischen Reiseberichte – und die Möglichkeit, sich selbst als 21. Expeditionsteilnehmer auf Entdeckungsreise zu begeben.

Wann und Wo?
Pasinger Fabrik, Galerie 1 – 3, Lichthof / Bar
Dienstag – Sonntag von 16:00 – 20:00 Uhr (bis 24.06.2012)
Eintritt

: Normal 2,- EUR, ermäßigt: 1,- EUR

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das Pesthaus

Das großartige Wetter passte so gar nicht zu dem einstmals dunklen Stadtviertel – der Au – das uns Greter Monika im Rahmen unserer öffentlichen Greeter-Spaziergänge gezeigt hat. Und sie kennt das Viertel noch aus dunklen Tagen, schließlich wuchs ihr Vater in der Au auf und hat so einiges miterlebt.

Die heute recht beliebte Wohngegend war nicht immer so ein Juwel: Immerhin liegt das Viertel nahe an der Isar und war von diversen Seitenflüßen durchzogen und wurde daher regelmäßig überflutet. Mit Schaudern erinnert man sich beispielsweise an die Flut von 1813. Damals fanden rund 100 Schaulustige den Tod, nur weil sie auf einer der Isarbrücken standen, um die Flutmassen zu bestaunen. Bis die Wassermaßen die Brücke einrissen. Aber keine Angst – heutezutage besteht kaum noch die Gefahr, dass eine Flutwelle die Brücke zerstört! Denn die Isar ist inzwischen gezähmt.

Doch die Au war nicht nur wegen der Überflutungen berüchtigt: Es war auch der Ort, an dem sich alles Gesindel niederließ, dem das Bürgerrecht der Stadt München verweigert wurde – ein Vorteil für die dort ansässigen Färbereien, Papiermühlen und die Holzindustrie und später auch Papier- und Tabakfabriken, die dadurch immer billige Arbeitskräfte fanden. Ausbeutung war also an der Tagesordnung. Dass soziale Probleme und das tägliche Verbrechen nicht ausblieben, liegt auf der Hand. Das alte Waisenhaus (wo Kinder zu arbeiten oder zu betteln hatten, um ihr täglich Brot zu verdienen) oder das alte Gefängnis (das unzählige Häftlinge nach Wien zur Hinrichtung schickte, weil es in München keinen Scharfrichter gab) zeugen noch heute davon. Nicht mehr zu sehen ist dagegen die berüchtige Kneipe, in der Ex-Häftlinge bei Vorzeigen ihres Entlassungsscheins aus dem Gefängnis Freibier bekamen.

das alte Gefängnis

Gewohnt wurde damals in sogenannten Herbergen. Heute existieren fast keine dieser kleinen, ein bis zweistöckigen Herbergshäuser, den typischen Arbeiterwohnstätten des 19. Jahrhunderts. Nur am „Herrgottseck“ (das ist wirklich der offizielle Straßenname 🙂 ) kann man noch in die Geschichte abtauchen und sich ein paar dieser alten Häuser ansehen. Wer hier flaniert, vergisst völlig, dass er sich gerade in einer Millionenstadt befindet. Und je mehr man sich dem Mühlbach nähert, der hier noch durchs Viertel fließt, desto idyllischer und stiller wird es – vom Rauschen des Bachs mal abgesehen.

rund um den Auer Mühlbach

Zurück in der Zivilisation empfehlen wir Munich Greeter einen kleinen Stop in einem wunderschönen, typisch Münchner Gasthof mit Biergarten: in der „Kleinen Schmausefalle“. Nach ein oder zwei Bier dort kann man drüber nachdenken, am nächsten Seifenkistenrennen teilzunehmen, das einmal im Jahr am Gebsattelberg gleich ums Eck stattfindet. Das Rennen findet immer zur Sommerdult Ende Juli – offiziell Auer „Jakobi“ Dult – statt.

Die Münchner gingen und gehen hierher, um zu essen, zu trinken, neue Gerätschaften für Küche und Haushalt einzukaufen. Die Kinder freuen sich aufs Karussell fahren. Die Auer Dult ist also immer einen Besuch wert.

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Noch sind die Munich Greeter nicht ganz so bekannt wie Weißwurst und Weißbier. Daher machen wir Greeter regelmäßig öffentliche Spaziergänge durch ein bestimmtes Viertel in München, um uns und die Greeter-Bewegung vorzustellen.
Diesmal geht es mit Greeter Monika durch die lange Zeit verruchte Au – mit Gefängnis, Pesthaus, Waisenhaus, Geburtshaus von Karl Valentin und und und. Außerdem verrät Greeter Monika, wie München das schönste Schwimmbad der Welt, die Isar (zurück)bekommen hat.

Wann: So, 20.Mai
Uhrzeit: 14 Uhr
Treffpunkt: Litfaßsäule an der U-Bahn Fraunhoferstraße (Ausgang Baaderstraße)
Kosten: keine

Wir freuen uns auf euren Besuch.

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Heute haben wir eine ganz, ganz liebe Mail von einer unserer Gäste erhalten 🙂

Guten Abend, liebe Frau Krinner,
bitte glauben Sie nicht: aus den Augen – aus dem Sinn.
Wir sind erst gestern zurückgekehrt und möchten uns noch einmal recht herzlich bei Ihnen bedanken. Ihr Spaziergang durch München hat uns sehr beeindruckt, voll gepackt mit Zielen und trotzdem entspannt und unterhaltsam.Und uns für unsere eigenen Touren weiterhin den Weg gezeigt. So haben wir mit Sicherheit in dieser doch sehr kurzen Zeit sehr viel mehr gesehen und kennengelernt.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und noch mal herzlichen Dank.
Mit freundlichem Gruß
Uwe u. Christel Hornburg

Für die lobenden Worte möchten wir un

s recht herzlich bedanken!

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Wolltet ihr schon immer einmal hinter die Kulissen eines professionellen Marionettentheaters blicken? Im „Kleinen Spiel“ habt ihr dazu nach jeder Vorstellung die Möglichkeit!

Seit 65 Jahren führt das Marionettentheater Stücke für Erwachsene auf. Wie damals gilt auch heute noch: Die Vorstellungen kosten keinen Eintritt – da Kunst aber nie „umsonst“ ist, sind Spenden natürlich herzlich willkommen.

Gegründet wurde das Kleine Spiel 1947 von einer Gruppe von Studenten, die mit Hilfe ihrer Vorführungen die Schrecken der Kriegszeit vergessen machen wollten und sich auf eine Leidenschaft zurück besannen, die sie bereits im Kindesalter vereint hatte: das Marionettenspiel. Schon in jungen Jahren hatten sie mit einer Wanderbühne kostenlose Vorstellungen von eigenen und fremden Stücken in Wohnungen von Verwandten und Freunden gegeben. Großes Vorbild war dabei das 1858 gegründe

te Münchner Marionettentheater in der Blumenstraße.

Die damals wie auch heute allesamt ehrenamtlichen Puppenspieler, Figurenbauer und Sprecher brauchen sich vor dem berühmten Konkurrenten mittlerweile nicht mehr zu verstecken: Um einen Platz im Zuschauerbereich des Kellerraumes der Neureutherstr. 12 in Schwabing zu ergattern, in dem das Kleine Spiel seit 1956 angesiedelt ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Ort zu sein.

Gespielt wird jeden Donnerstag um 20:00 Uhr mit Ausnahme der bayerischen Schulferien und einiger Feiertage.

Als aktuelles Stück steht seit dem 19.04.2012 „Geh nicht nach El Kuwehd“ auf dem Spielprogramm – und im Anschluss daran natürlich der Blick hinter die Bühne.

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Faszinierend, was ein Greeter bei einem Stadtspaziergang mit seinen Gästen aus aller Welt so alles lernt! Bestes Beispiel dafür: Ramonas Gäste aus Russland.

Wusstet ihr beispielsweise, dass die Opernhäuser in München und Moskau sich verdammt ähnlich sehen? Spannend auch zu erfahren, wie sich die Bildungssysteme in Russland und in Deutschland unterscheiden. Und wo könnte man das besser diskutieren als bei einem Spaziergang entlang der Unigebäude in der Maxvorstadt. Und nebenbei erfuhr Greeter Ramona dann auch noch ein paar Theorien zu Hitlers Kokainkonsum.

Bolschoi-Theater und Nationaltheater im Vergleich: Was ist was? (Fotos: Wikipedia)

Weiter durch die Stadt blieb natürlich die Frage nach den Mieten nicht aus – immerhin gehört München zu den teuersten Städten in Deutschland – genau wie Moskau in Russland kein billiges Pflaster ist. Und auch die Frage der Mülltrennung wurde eingehend diskutiert.

Bei einem Greet ergeben sich also die unterschiedlichsten Fragen. Wir freuen uns über alle Fragen zu München – also keine Scheu und wenn euch die Frage auch noch so absurd vork

ommt – wir versuchen sie zu beantworten – auf Deutsch, auf Englisch…. nur leider nicht auf Russsisch.

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Den Viktualienmarkt, den Englischen Garten oder die Residenz kennt wohl jeder, der schon einmal in München zu Besuch war. Aber wie sieht es aus mit den Kragenköpfen, dem japanischen Teehaus oder dem Affenturm?

„111 Orte in München, die man gesehen haben muss“ lädt selbst erfahrene Besucher dazu ein, die Stadt noch einmal neu zu entdecken. Neben ungewöhnlichen Orten finden darin auch Sehenswürdigkeiten und deren Geschichte Beachtung, an denen man bisher schon häufig vorbeigelaufen ist ohne ihnen Beachtung zu schenken.

Wem ein Stadtrundgang mit Hilfe eines Buches zu langweilig ist, für den bietet sich natürlich jederzeit eine Tour mit einem Munich Greeter an, um Münchens weniger bekannte Ecken zu entdecken.

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Die Herz-Jesu-Kirche in Neuhausen

Am Sonntag, 25. März hatten wir bei strahlendem Sonnenschein unseren dritten öffentlichen Stadtspaziergang. Diesmal ging es mit Florian durch Neuhausen.

6 Greeter vermittelten 14 Gästen (inkl. einem Gast aus der Ukraine) die Greeteridee und erfuhren dabei noch viel Interessantes über den zweitgrößten Stadtbezirk Münchens. Zum Beispiel den Wasservogel-Brauch, der nach über 170-jähriger Pause nun wieder alle zwei Jahre stattfindet (nächstes Mal 2013).

Vom Rotkreuzplatz ging es die Wendl-Dittrich-Straße entlang bis zur Siedlung Neuhausen, über die Winthirstraße zur Winthir- und Herz-Jesu-Kirche (wusstet Ihr, dass die Johannespassion dort in einer Art Keilschrift auf dem Portal steht?) und über die Frundsbergstraße am Victorian Haus zurück zum Rotkreuzplatz.

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