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Juni – Erdbeerzeit in München – Erdbeeren selber pflücken

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Im warmen Juni mag man vielleicht frische regionale Produkte genießen. In München ist es irgendwie schon Tradition während der Sommermonate Erdbeeren zu essen. Als Erdbeerkuchen, mit Eis, mit Schlagsahne oder einfach pur. In München und drum herum wachsen Erdbeeren ziemlich gut, so dass man auf Feldern auch selbst pflücken kann…

Der Erdbeerkuchen ist in Bayern ein bekannter und beliebter, typischer Sommerkuchen. Und die Erdbeeren dafür wachsen sogar quasi vor der Haustüre. Leider verkaufen die meisten Supermärkte nur importierte Erdbeeren aus Spanien, Italien oder anderen Regionen der Welt – manchmal ohne irgendeinen Geschmack. Aber keine Sorge, wir sagen euch wo Ihr Münchner Erdbeeren bekommt…

Erdbeersorten:
Man kann grundsätzlich zwei Erdbeersorten hier finden: Die „Walderdbeere“ und die „Gartenerdbeere“.
Wie der Name schon sagt, findet man die Walderdbeere in den Wäldern um München herum. Sie wachsen meist direkt am Wegesrand. Die Gartenerdbeere wächst in Gärten und auf Feldern und wird eher für Kuchen und Desserts benutzt.

Stück Erbeerkuchen.JPG
Picture: „Stück Erbeerkuchen“ von MyName (Claus Ableiter) – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Selberpflück-Tradition:
Seite den 1970er Jahren its es zur Tradition in München geworden, an einem sonnigen Sommertag auf ein Erdbeerfeld zu gehen und selbst zu pflücken. In München und Umland findet man einige Erdbeerfelder mit Verkaufshütte, wo man selbst seine Erdbeeren pflücken kann (und natürlich auch entsprechend naschen). Nahezu jeder Münchner kennt diese Tradition und war zumindest einmal bereits selbst pflücken. Vor allem für Kinder ein riesiger Spass.

Es gibt verschiedene Erdbeerfeld-Anbieter. Hier sind einige:
IIm Norden und Westen von München hat „Hofreiter“ viele Felder. Leider sind nur wenige gut mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar. Da die Standorte der Felder von Jahr zu Jahr wechseln können, schaut am besten auf die jeweiligen Webseiten um die für Euch am besten erreichbaren Standorte zu finden:
http://www.hofreiter.de/anfahrt/erdbeerfelder/

Im Westen von München besitzt „Wolf“ einige Felder: http://www.erdbeeren-wolf.de/erdbeeren.php
IUnd im Süden von München findet man den Anbieter „Lang“: http://www.erdbeer-lang.de/index.php/felder/muenchen-mit-umgebung/

Normalerweise kann man sein eigenes Gefäß mitbringen in dem man seine gepflückten Erdbeeren nach Hause bringen kann. Die Verkäufer wiegen das Sammelgefäß, da man normalerweise pro Kilo bezahlt. Hat man kein Transportgefäß kann man dort eines erwerben.
Hier findet Ihr ein Video mit Impressionen eines Münchner Erdbeerfelds und entsprechenden Interviews mit eifrigen Pflückern.

Andere Beeren:
Einige Anbieter bieten mittlerweile auch Himbeer-, Heidelbeer-, Brombeer-, und sogar Johannisbeerfelder an, auf denen man selbst pflücken darf.

Perlacher Forst/Perlach Forest

Perlacher Forst/Perlach Forest

Bitte beachten:
Wie erwähnt können Walderdbeeren in den Wäldern rund um München gefunden werden. Dennoch sollte man sie nicht roh essen. In den Wäldern gibt s ne menge Tiere. Speziell Füchse könnten mit dem „Fuchsbandwurm“ infiziert sein. Das ist erst mal für Menschen nicht so tragisch, doch können auch Menschen davon infiziert werden, wenn sie die Eier des Bandwurms in sich aufnehmen. Die Eier werden über die Exkremente verbreitet und können leider ziemlich lange überleben (bis zu einigen Monaten). Und um ehrlich zu sein: Ihr könnt nicht wissen, ob ein Fuchs oder anderes infiziertes Tier in der Nähe der Walderdbeere, die ihr gerade gefunden habt vielleicht vor einiger Zeit seine Exkremente hat fallen lassen. Also Walderdbeeren nur benutzen, wenn ihr z.B. Marmelade einkocht…

Wenn Ihr in München seid und etwas Zeit habt, geht selber Erdbeeren pflücken…. einfach Super!

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