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Die tolle Knolle und die Kunst: Das Kartoffelmuseum

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Der Welt einziges Kunstmuseum zum Thema Kartoffel steht wo? In München – genauer im Stadtviertel Berg am Laim – und ganz genau: auf dem Kultfabrikgelände am Ostbahnhof, Grafinger Straße 2 (ehemaliges Gelände des Unternehmens Pfanni).

Grundnahrungsmittel der Andenbewohner, Blütenstar in fürstlichen Gewächshäusern und später Arme-Leute-Essen − das und noch viel mehr vereint das Multi-Talent bescheiden unter erdiger Schale. Die wechselvolle Karriere der Kartoffel präsentiert das Kartoffelmuseum seit 1996. Zehn Jahre später wurde das Museum um eine neue Abteilung erweitert, das Pfanni-Museum, welches die Geschichte des Kartoffelflocken und -knödelherstellers Pfanni von 1949 bis 1999 darstellt.

Herzstück des Museums ist eine umfangreiche Bildersammlung. Von Ölgemälden, Aquarellen und Stichen über Lithographien und Drucke bis zu moderner Grafik ist alles vertreten, was irgendwie mit der Kartoffel oder den aus ihr hergestellten Produkten zu tun hat. Zeitdokumente spiegeln auch den Wandel der Wertschätzung der Feldfrucht wider. Thematisch ist die Ausstellung in acht Räume aufgeteilt: Von Inka-Gold übers Volksnahrungsmittel bis zur Galerie der Moderne. Neben der Ausstellung beinhaltet das Museum eine Fachbibliothek für wissenschaftliche Zwecke.

Der Eintritt ist frei, daneben gibt es kostenpflichtige Führungen (3 € pro Person). Das Museum ist Dienstag bis Donnerstag nach Vereinbarung, Freitag von 9 bis 18 Uhr und Samstag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

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