Munich Greeter

Bier mal anders

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BierMünchen ist bekannt für sein Bier. Nehmen wir als erstes die sechs großen Brauereien (Augustiner, Paulaner, Löwenbräu, Spaten, Hacker-Pschorr, Hofbräu), die weit über die Stadt- und Landesgrenzen bekannt sind. Einige dieser Brauereien sind im Besitz internationaler Getränkekonzerne. Da sie noch im Stadtgebiet brauen, haben sie somit ein Anrecht auf den Ausschank auf dem Oktoberfest. Wenn man sich aber etwas umschaut, kann man in München auch die keimende Generation der Mikrobrauereien finden, die ein sehr leckeres Bier machen. Die Munich Greeter haben getestet, wo das Bier am leckersten schmeckt.

Was in Amerika schon lange erfolgreich praktiziert wird, kommt auch in Deutschland langsam an. Nicht dass es hier an guten Bieren mangelt, aber wirklich Neues bekommt man nur selten geboten.

Zu nennen wären hier als erstes mein aktueller persönlicher Favorit, die Crewale Werkstatt in der Frauenhoferstraße. Hier wird ein englisches Pale Ale (also eine Art obergäriges „Helles“) sowie die stärkere Variante Imperial oder India Pale Ale gebraut. Sie ist deshalb stärker, weil sie den langen Seeweg zu den englischen Kolonien überstehen muss. Beide Biere werden nach dem dt. Reinheitsgebot gebraut und schmecken unglaublich intensiv nach Malz und Früchten. Erhältlich zum Beisspiel im joeandben.com.

Stark auf Expansionskurs ist auch der Giesinger Bräu, aktuell noch in der Straße Birkenau. Hier werden eine Vielzahl von Bieren produziert die inzwischen auch in einigen Bars zu haben sind. Die Brauerei will expandieren und nutzt dazu Crowdfunding.

Schon immer da gewesen und ist die Hausbrauerei im Paulaner Haus. Neben schönem Ambiente kann man die Brauerei auch besichtigen.

Der Richelbräu ist eine kleine Brauerei in Neuhausen. Hier braut ein ehemaliger Augustiner Braumeister. Kaufen kann man das Bier nicht, jedoch am Wochenende gegen eine kleine Spende verkosten. Es gibt auch immer wieder Events in der Brauerei und es lohnt sich, ab und zu auf die Homepage zu schauen.

Ebenfalls unter dem Dach von Paulaner ist die Brauerei im alten Eiswerk. Hier werden exklusive Biere in kleinsten Mengen gebraut.

Und als letztes für alle unsere Gäste, die mit dem Flieger anreisen: Der Airbräu am Flughafen. Ja, München ist wohl der einzige Flughafen mit eigener Brauerei. Wer also vor oder nach einem Flug noch ein leckeres und günstiges Bier trinken will, muss hier vorbeischauen.

Wer vor Ort Bier einkaufen will, dem empfehle ich die Getränke Oase in Schwabing oder den Bier-Point in Germering. Dort gibt es gute Beratung und eine wirklich großartige Auswahl an Bieren.

[Update 7.5.14] Eine große Auswahl an Craft Beer haben momentan das neue Tab House und das Red Hot in München

3 Kommentare

  1. BierPoint in Harthaus hat sehr seltene Sorten
    Empfehlenswert

  2. Pingback: Isarnetz-Award: Bitte für Munich Greeter stimmen | Munich Greeter

  3. Danke für die interessanten Tipps! Das Crew Ale haben wir auch gerade zum ersten Mal getrunken und waren begeistert (gut, nicht alle, so ein Ale muss man halt mögen …). Außerdem haben wir die großen sechs Münchner Biere mal einer Blindverkostung unterzogen, und das war schon interessant und überraschend, was dabei raus kam: http://bierfranken.wordpress.com/2013/05/08/schluss-mit-mythenbildung-blindverkostung-mit-sechs-muenchener-bieren/ … Die kleineren Brauereien aus deinem Blogbeitrag werden wir uns dann nächstes Mal anschauen …

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